Kräuterbuschen binden zu Maria Himmelfahrt
Mit viel Liebe und Sorgfalt werden alljährlich rund um Maria Himmelfahrt die traditionellen Kräuterbuschen von unserem engagierten Museumsteam unter der Leitung von Eva Hojnik gebunden. Diese alte, tief in unserer Region verwurzelte Tradition hat ihren Ursprung in vorchristlichen, keltischen Bräuchen und wird bis heute lebendig erhalten.
Am 15. August, dem Fest der Maria Himmelfahrt, werden die Buschen aus ausgewählten Heil- und Würzkräutern gebunden – darunter etwa die Königskerze, die seit Jahrhunderten als besonderes Schutzkraut gilt. Nach der Weihe sollen die Kräuterbuschen Segen spenden, Dankbarkeit gegenüber der Natur ausdrücken und Haus, Hof und Tiere vor Unheil und Krankheit schützen.
Jeder Buschen symbolisiert die Fülle der Schöpfung und die Wertschätzung für das, was die Natur uns Jahr für Jahr schenkt. Nach dem Trocknen finden die Kräuter vielseitige Verwendung:
Sie werden als Tee aufgebrüht, zum Räuchern genutzt oder – ganz im Sinne der alten Überlieferung – als Schutz während Gewittern und Unwettern aufgehängt.
Der Kultur- und Museumsverein Eibiswald freut sich, diese wunderbare Tradition gemeinsam mit der Bevölkerung zu pflegen und weiterzugeben.











