In diesem eindringlichen Monolog-Stück verkörpert Antje Hochholdinger drei sehr unterschiedliche Frauenfiguren, die alle mit derselben Frage kämpfen: Welche Verantwortung habe ich in der Gesellschaft – und wie kann ich sie selbst übernehmen?
Die 85-jährige Gerda stößt in einer Bibliothek auf ein Buch mit dem Titel „Niemand wartet auf dich“. Statt sich über den Müll in ihrer Nachbarschaft zu empören, beschließt sie, selbst aktiv zu werden.
Ida, eine Politikerin, erkennt, dass sie nicht mehr nur Spielball politischer Machtinteressen sein will. Nach einem schweren Rückschlag reflektiert sie ihre Werte und kündigt ihren Posten.
Schließlich spricht die Schauspielerin selbst, die sich nach einer tieferen Verbindung zur Gesellschaft und nach mehr Einfluss sehnt – sie sucht nach einem „Wir“, das alle einschließt.
Mit klarer Sprache richtet Vekemans eine direkte Aufforderung an das Publikum: Warte nicht – übernimm selbst Verantwortung. Eigeninitiative statt Zynismus lautet ihre Botschaft.











